Die Anforderungen nach zunehmender Flexibilität der Maschinen, die minimalen Raumanforderungen sowie Kürzung der Taktzeiten haben uns zur Entwicklung eines neuen Maschinentyps bewegt.

Im engen Wettbewerb mit den Bearbeitungszentren, ermöglicht unser Maschinenkonzept die Integrierung der Nebenzeiten in Hauptzeiten.

 

Vorteile der Bearbeitungszelle FPZ-250

  • Span-zu-Spanzeit unter 1 Sekunde ( tp < 1 sek )
  • keine Nebenzeiten beim Werkzeugwechsel
  • Ausführung mit Trockenbearbeitung, MMS-Minimalmengenschmierung bzw. Emulsion oder Öl mit Hochdruck bis 60 bar
  • 5-Seiten Bearbeitung
  • Pick-up Beladung
  • Keine Abhängigkeit der Genauigkeit vom Vorrichtungs- undWerkstückgewicht
  • Werkstückeinspannung automatisch
  • Nur eine Spannvorrichtung notwendig
  • Keine Beladeeinrichtung
  • Hydraulik- und Pneumatikanschlüsse durch die Pinole
  • Einfache Wartung und Instandhaltung
  • Kurze Aufstell- und Inbetriebnahmezeiten
  • Die Maschine ist als Hakenmaschine ausgelegt
  • Einfach in verkettete Bearbeitungssysteme zu integrieren
  • Integrierbar in kombinierte Prozesse, z. B. Entgraten, Waschen, ...

Die eigene Entwicklung und Fertigung der flexiblen Bearbeitungszelle FPZ-250 garantiert:

  • Die Taktzeit der Bearbeitungen ist im Durchschnitt um 30% kürzer als bei den Bearbeitungszentren
  • weniger Maschinenbediener sind erforderlich
  • bei Werkstückänderungen sind keine Investitionen in neue Maschinen erforderlich, da durch den Wechsel der    Spannvorrichtungen und Schneidwerkzeuge sowie Änderung des NC-Programms verschiedene Werkstücke bearbeitet werde
  • in der Kleinserienproduktion werden durch die Integrierung der FPZ eine oder mehrere Maschinen erspart

Funktionsablauf der Bearbeitungszelle FPZ-250

An der vertikal angeordneten Pinole ist die hydraulische Spannvorrichtung angebaut. Im Pick-up Verfahren werden die Werkstücke vom Palettenband in den Arbeitsraum gefahren.

Im Arbeitsraum befinden sich verschiedene Spindelbaugruppen, befestigt am Maschinengestell. Durch das bewegen der Werkstücke von Werkzeug werden die im NC-Programm geschriebenen technologischen Operationen durchgeführt. Gleichzeitig findet auf den beiden anderen Spindelbaugruppen ein Werkzeugwechsel statt. Mit dieser Vorgehensweise ist der Arbeitsgang mit dem Folgewerkzeug für die nächste Operationsfolge vorbereitet.